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02/02/2012


 ...and more temple in angkor
23/01/2012


 cambodia: less people, more temple
22/01/2012


 goooooood morning vietnam!!!
17/01/2012


 no facebook ...
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 see you soon tulamben / bali
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02/01/2012


 time to dream / NYE 2011 Sydney
29/12/2011


 KINGS CROSS vs. rest of the world
18/11/2011


 WANTED: lost travelmate
02/11/2011


 Fraser Island Trip
14/10/2011


 Whitsundays Sailing Trip
04/10/2011


 Bochum on Tour / Magnetic Island
29/09/2011


 New Zealand - Wanaka (Ski Trip)

 wanaka = holiday from holiday
25/09/2011


 Australia - Mt. Isa

 last shift...
03/09/2011


 Rodeo News
19/08/2011


 One world-trip & back, pls!
11/07/2011


 1st week at the outback
21/05/2011


 mount isa
14/05/2011


 Australia - Brisbane

 next stop: mount isa
10/05/2011


 and finally i got work ...
06/05/2011


 Australia - Sydney

 next stop: brisbane
03/05/2011


 NEWS NEWS NEWS
30/04/2011


 ein weinendes & ein strahlendes auge
09/04/2011


 New Zealand - South Island

 ... die letzten tage NZ
02/04/2011


 fotoooooossssss ...
25/03/2011


 der norden ist durchforstet
23/03/2011


 South Island
17/03/2011


 New Zealand - North Island

 Tsunami im Pazifik
11/03/2011


 Tongariro Alpin Crossing
08/03/2011


 nun wirds Alpin!
02/03/2011


 Angekommen, wo ich immer hin wollte!
25/02/2011


 Ruhrpottconnection mit Hauptstadtkind on tour!
14/02/2011


 Wenn du es willst, schaffst du es!
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 Fiji Time is over
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 Swallowed by paradise!
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 goodbye amerika, hello fiji / Die Zeit vergeht so schnell...
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 Aus einer niedlichen amerikanischen Kleinstadt :)
25/01/2011


 Las Vegas...ist einen eigenen Eintrag wert!!! ^^
24/01/2011


 kurz vor dem Death Valley aus dem Auto
22/01/2011


 On the way
21/01/2011


 Miri und die Golden Gate Bridge :-D
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 Uebermuedet und kaputt aber gluecklich ...
17/01/2011


 USA - New York

 Ein Schlafsack kann ein Leben retten ;)
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 New York / Ich traeume!!!
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 Die letzten 2 Wochen in Deutschland
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 Kartons packen...
23/09/2010


 One world-trip & back, pls!
11/07/2011

6 month ago i startet my trip. since that time i have seen beautiful places & landscape's, met nice people and got new friends. everybody who helped me to realize this trip or just joined me for a short time - thank you! and it don't stop ... i will go on - go all the way!

Zwischen Winterdepression (bei 25 Grad), 6 Monate Traveln und Backpacker leben, 2 Monate Arbeiten oder ein einfach nur ein Outback kollaps. Ich weiss nicht was es war, aber mir ging es beschissen! Naja, also nicht so schlimm, dass ich total verzweifelt war, ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Kaum in der neuen Wohnung angekommen, geht es auch schon wieder Bergauf. Und wenn es dann am 04.09. auch mit dem Traveln wieder so richtig los geht, ist sicherlich alles schon wieder alles vergessen.
Da vor 6 Monaten meine grosse Reise los ging, habe ich nun ein etwas längeren block-Eintrag geschrieben. Es ist sozusagen eine "öffentlicher Brief" an alle weil ich ja sonst nie schreibe! Wer nur die wichtigsten Neuigkeiten auf die schnelle Lesen will, bitte zum letzten Abschnitt springen :) [fuer alle die Musik so lieben wie ich, einfach die youtube playlist (ganz unten) zum lesen anschmeissen ;) ]

Viel ist passiert in meinem Leben und letztlich ist alles genau so gekommen wie ich es mir vorgestellt hab: aufregend - ständig neues - lernen mit sich allein zu sein - Leute und Kulturen kennenlernen - wundervolle Landschaften sehen -viele Menschen kennenlernen und wenige aber, dann gute Freunde finden. Ich erinner mich noch an meine erste Nacht in Melbourne, ganz alleine das Erste mal (komisch -beängstigend - EINSAM). Ein Gefühl was mich immer hin und wieder überkommt, man aber lernt mit zu leben, ja quasi zu schätzen, weil man weiss wofür es steht: HEIMWEH, denken an alle lieben Menschen die man zu Hause zurück gelassen hat die einem so viel bedeuten. Dies sind die Momente wo man sich sagt, einmal bitte kurz Ruhrgebiet und zurück! Aber das ZURüCK ist wichtig, denn trotz dieser Momente ist und bleibt es ein Abenteuer. Eine Reise um die Welt, um mich selbst besser kennenzulernen, zu merken was man alles leisten kann oder auch eben nicht. Auch mal in eine Stadt zu kommen, und nicht zu wissen wo man die Nacht verbringt ist beim ersten mal sehr beunruhigend. Mittlerweile absoluter alltag im Backpacker leben. Auch der Kampf mit den Kilos im heissgeliebten Backpack ist eine Herausforderung. Es sind viele Kleinigkeiten die man auf einmal problemlos löst, beim ersten mal fast unüberwindbar wirkten. Und wie ihr wisst, liebe ich Herausforderungen und wenn sie noch so klein sind. Und diese gesamte Reise ist eine!!! Und wie ich finde, meistere ich sie bis hierher sehr gut.
Als in New York alles mit einer grossen Aufregung begann und in San Francisco bewusst wurde, dass es Realität ist, habe ich gemerkt das es das richtige zum richtigen Zeitpunkt für mich war. Man spürte innerlich ein Gefühl, jetzt geht es wirklich los ein komplett anderes Leben als das du bisher gelebt hast. Nein kein Urlaub, das ist dein Leben jeden Tag aufs Neue! Und das ist gut so!!! Die Wüste und die Metropolen im Kontrast waren traumhaft schön und haben einen tollen Eindruck eines tollen Landes gegeben. Auch die Menschen (was sicherlich nicht ganz USA einschliesst, lediglich die Orte die wir gesehen haben) waren überraschend zuvor kommend, höflich und nett. Auf Fiji war meine erste Begegnung mit wirklicher Armut und zu sehen wie Natur durch Massentourismus zerstört wird (Fiji ist für junge Neuseeländer und Australier das Mallorca). Auch die Spuren von Jahrelanger Herrschaft vom British Empire und jetzigen Militärregierung haben mich negativ beeindruckt. Wobei die kleinen Inseln mit traumhaften Stränden schon ein wenig nach einem Paradies anmuteten. Nach dem kurzen Zwischenstopp in Australien, ging es darum meinen lang ersehnten Traum Realität werden zu lassen. Es ist lange her, da fingen die Berge an mich zu Faszinieren. Sobald ich auf einem Berg oder an einem Bergmassiv stehe, spüre ich eine stille in mir. Zufriedenheit - Leben - Ausgeglichenheit - Ruhe - die Macht der Natur. Es ist fast eine Art von Gleichgültigkeit zum Alltag. Alles andere ist in diesem Moment nahezu unwichtig. Dies beeindruckt mich und in zieht mich in seinen Bann. In Neuseeland gibt es viele Berge und sie sind zum greifen nah. Es gibt nur wenige Gebiete auf der Erde wo so hohe Berge direkt Empor vom Meeresspiegel steigen. Weshalb es in Neuseeland die unterschiedlichsten Landschaften und Vegetationen auf engsten Raum gibt. Ja, am Strand liegen auf die mit Schnee bedeckten Berge blicken und dazwischen den Regenwald sehen. Genau das habe ich dort getan. Und ich weiss nicht warum, aber mein Facebook-Status der mir direkt bei der Landung bereits in den Sinn kam, passte genau: how it could feel your welcome back, when you have never been there before ... how it could feel home, when you just arrived the first time ... i just found my private paradise! Ich habe in NZ wundervolle 6 Wochen verbracht. In einer der kleinen Hauptstadt zwei Wochen mit wundervollen Menschen aus der ganzen Welt (ja natürlich auch Deutsche dabei, aber nicht so viel wie befürchtet). Dort habe ich echte Freunde gefunden die diese Leidenschaft der Landschaft des Landes und vieles mehr teilen. Die Bergstadt, oder wie man es nennen will, Wanaka hat mich zu tiefst beeindruckt. Es ist kein Bergdorf wie man es aus Bayern oder sonst wo in Europa kennt. Auch kein Skidorf wie in österreich oder Frankreich üblich. Nein, mit 9000 Einwohnern vielleicht etwas übertriebene Bezeichnung für Stadt aber ich finde dies trifft es. Weshalb ich auch beschlossen habe, meinen verpassten Winterurlaub im Januar, nun im September dort nachzuholen. Back in Australia, habe ich dann versucht in Sydney mein Englisch aufzupolieren. Unterstützung durch Familiäre Verhältnisse über Ostern halfen dann auch über die ergebnislose frustrierende Arbeitssuche. Es war ein sehr erholsamer Monat, von all dem üblichen Travler-Stress. Ihr lacht, ja Traveln kann echt stress sein (wo will ich hin, wie komme ich dahin, was gibt es da, wo schläft man am besten und das alles noch am günstigsten also alles noch einmal vergleichen...). Es ist wirklich hin und wieder stress, kein schlimmer sonder schöner mit einiger Vorfreude verbundener, aber man merkt es, wirklich. Einfach mal Menschen haben, die man in den Arm nehmen kann und mit denen man wirklich reden kann. Ein Badezimmer das nicht mit min. 20 anderen geteilt wird und ein eigenes Zimmer mit Bett, WOW! Wenn man dann noch in der wunderschönen Stadt Sydney sein darf, was will man mehr. Leider wie immer: Geld!!! Da ich ja noch einiges vorhatte/habe muss nun wieder Geld ran und das scheint es in Sydney nicht zum Sparen zu geben. Lebensunterhalt kann man sich dort wohl verdienen, aber nicht sparen. In Brisbane brachte mir die Jobagency vollen Erfolg. 26 Stunden Busfahrt und sie sind am Ziel. Bar Attendant in Mount Isa, Outback Queensland. DANKE!
Auch hierbei gibt es so einige Hoch und Tiefs die man sich leider gefallen lassen muss ... selbst das arbeiten bringt beim Traveln nicht wirklich eine Alltags Situation. Allerdings habe ich nun mehr als die hälfte meiner Zeit hier rum. Nette Kollegen und an sich tollen Job der Spass macht. Wohnung ist ein Thema für sich, toitoitoi ich hoffe das ich auch das nun abgeschlossen habe bis zum Ende meines Aufenthaltes hier. Die Mieten sind hoch und die Räume heiss begehrt, da jeder 2. Arbeiter in den Minen arbeitet und viel Geld dort verdient. Das ā€˛Backpacker Hostel" ist eine eckelhafte und wiederliche Anlage in der man es nicht lange aushaelt. Mittlerweile verstehe ich auch diese komischen Outback Australier ... die reden noch schlimmer als die Australier an sich. Die gängigen Bestellungen verstehe ich in jeden Slang, ob Bourbon/Coke oder einfach nur jas$%lkca^*&@e (er meint ein J/D-Coke, ahhhhh). Es ist ein lustiges und komplett anderes Leben hier draussen mit seinen eigenen Regeln und gesellschaftlichen klein Rassismus gegen die Aborigines die mehr oder weniger als Plage angesehen werden von vielen Menschen hier. Es ist erschreckend und traurig das zu hören. Vor allem es aber auch zu sehen wie Menschen so aussichtslos sich besaufen und schlagen weil sie es nicht schaffen in die Gesellschaft zu integrieren trotz oder wegen der Hilfestellungen. Aber ich bin froh die Wahrheit/Realität hier zu sehen. Auch das ist ein Teil der Welt, den ich sehen will. Ich will nicht nur die schönen Dinge gesehen haben. Nur so kann man wirklich behaupten, dass man wirklich dort überall war.

Ich kann nicht sagen, was mich am Traveln und dem Backpackerleben fasziniert. Es ist auf jeden fall nicht das, weshalb viele (vorallem junge 19-21 jaehrige) es leben. Jeden Tag an der Goldcoast/Surfers Paradise (zugebauter Strand wie Malle) bis 15 Uhr schlafen und dann fertig machen für das Saufgelage am Abend/Nacht. Und morgen dann dasselbe nochmal weil es so lustig war (woher haben die eigentlich das Geld dafür ... eine der grossen offenen Fragen die ich noch nicht Lösen konnte). Nein, das meistern von ständig neuen Situationen die man nicht einmal gedacht hat. Das zurecht kommen im Nix mit Nix. Das sehen wundervoller Landschaften, Kulturen/Menschlichen Gewohnheiten und treffen (sicherlich weniger aber dann) wundervollen faszinierenden Menschen. Das Fliegen und die Flughäfen (ich liebe es immer noch und kann nicht genug davon bekommen). Einfach weiterziehen, wohin man grad Lust hat und das auch noch wann man will. Frei und keine wirklichen Verpflichtungen. Das Denken und Erinnern an wundervolle Menschen zu Hause die einem nahe stehen und mit denen man diesen einen Augenblick grade unbedingt teilen will. Aber auch die Schattenseiten des Traveln müssen überwunden werden. Wo an erster Linie Einsamkeit und Heimweh stehen. Dann der ständige Smalltalk mit allen: wo kommst du her, was hast du gesehen wo geht es hin, was machst du zu Hause ... blablabla. Mittlerweile stelle ich mich Namentlich nur noch sehr selten vor bei diesen Gesprächen. Man führt sie so oft, man kann es sich nicht merken (weder Name noch all die anderen Informationen). Nur bei wenigen passt die Chemie und man unterhält sich länger und intensiver, wobei dies dann meist Bereicherungen an Ansichten und Einstellungen sind. Und nicht zu vergessen, die Traveler-Tipps die man hierbei erhält. In Brisbane war ich mit einem Deutsch-Griechen zusammen Essen und im Anschluss noch mehre Bier trinken. Beim dritten Anstossen haben wir gemerkt das wir gar nicht wissen, wie der andere überhaupt heisst. Ich bin unendlich froh über meine Entscheidung diesen Weg zu gehen und bereue keine Sekunde alle Hindernisse und zweifel (auch bei mir selbst) zu diesem Trip überwunden zu haben und es einfach gemacht habe. Es ist eine so unglaublich grosse Bereicherung für mein Leben.
Als ich in New York die 5th Ave. lang gegangen bin wusste ich sofort, von jetzt an wird sich einiges in meinem Leben verändern. Aber ich wusste noch nicht was aber ich merkte dass es sich gut anfühlt. Mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich es immer noch nicht ganz genau weiss was aber gut ist. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich mich dazu entschlossen habe mein Aufenthalt/Rückflug, nicht für Mitte Dezember (wie beim Abflug geplant) zu buchen. Nun gibt es ein neues Datum was ein wenig weiter im Beginn des neuen Jahres liegt. Die Flüge sind noch nicht gebucht und die Stop-Over stehen auch noch nicht genau fest, weshalb ich das Datum noch geheim halten möchte. Den Heimweg über Asien/Indien möchte ich ausführlicher machen als geplant und auch die Arbeitssuche hatte sich am Anfang ja etwas hingezogen, nun fehlt mir die Zeit. Da ich dieses Abenteuer aber unbedingt entsprechend würdig beenden will und noch einen grossen Traum habe: den Himalaya mit eigenen Augen zu betrachten! Sobald die Flüge gebucht sind, werden alle hier erfahren ab wann ich wieder in Deutschland anzutreffen sein werde. Und auch darauf freue ich mich schon riesig!!!

pic of the day: Wharaiki Beach - New Zealand
soundtrack of half year:
- Empire State Of Mind Part II. - Alicia Keys
- Hotel California - The Eagles
- Tag am Meer - Fanta 4
- If I Die Now - Friska Viljor
- Hometown Glory - Adele


Responses:
Ria + Hans says: Hallo Thomas, schön von dir zu lesen, dass es dir wieder gut geht. Haben mit Carola in Düsseldorf gefeiert und einige Infos bekommen. Schlag dich weiterhin tapfer hinter deiner Bar! So long (so viel Englisch muss sein!) Ria+Hans

der kleine Sam says: Hi there - my beloved Junior, there are no words that could describe how proud I am!!!!! With tears in my eyes I read your blog and I am soooo happy for you! You are really going all the way and reading your blog one can see how much you have grown while beeing abroad!!! It is soooooo great to hear that you have come across your littele "depression"! When the going gets tough the tough get going!!! And man: You are a tough one! I miss you soooo much - it even hurts thinking of you!!! But hey, I'll go all the way here, too - my own little challenge: Having my little brother miles and miles away without beeing able to hug and kiss him in person... But there is just one thing I cling to, one thing which makes it worth suffering: (Please note - this is an insider) Andrew Stockdale... ;-)))))) Junior, I am thinking a lot of you and there is only love, love an love and the hope, that you are having the time of your life!!!!! And hey, I am sure you are - by the way: What about the Aussie-chicks??? ;-))))) Uuuuuuuups - agreed - no matter for a public blog... ;-))) Hey Chuck, I am sending you heaps of kisses and an enormous hug: your little Sam!!!!! :-))))))